MA Tanzwissenschaft an der HfMT Köln   

Liebe Tanzfreunde,

ein Absolventen-Tanzabend und ein neuer Master Studiengang in Köln setzen Zeichen.
Frist für die Bewerbung für den MA Tanzwissenschaft in Köln endet zum 01.07.2010

Zum Wintersemester 2010/11 wird an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz der Masterstudiengang Tanzwissenschaft eingeführt.
Der MA Tanzwissenschaft bietet in direkter Kooperation mit dem Deutschen Tanzarchiv Köln und im Kontext der Ausbildung von Tänzern und Tänzerinnen ein ver tiefendes, forschungsorientiertes und herausforderndes Studium der Tanzwissenschaft an. Köln ist damit nicht nur einer der wenigen Orte in Deutschland, in denen man Tanzwissenschaft als eigenständiges Fach studieren kann, sondern der 4-semestrige MA-Studiengang zeichnet sich hier auch durch ideale Möglichkeiten des historischen Forschens aus und fördert zugleich den Transfer zwischen Theorie und Praxis.

Der Studiengang richtet sich an hoch motivierte, theoretisch reflektierende und eigenständig arbeitende Studierende. Der MA-Tanzwissenschaft vermittelt eine wissenschaftliche Methodenvielfalt und ein kritisches und selbstreflexives Verständnisses von Wissenschaft, denn im Vordergrund des 4-semestrigen MA-Studiengangs stehen die Auseinandersetzung mit komplexen historischen, ästhetischen und sozialen Forschungsperspektiven auf Tanz. Abgerundet wird das Studium durch praktische Projekte im Bereich der Choreografie, Dramaturgie wie auch im Archiv und durch Publikationsvorhaben. Der Studiengang verknüpft dabei eine innovative und sich selbst reflektierende Wissenschaft mit dem Bereich der Kunst durch Lehrformate, die die Grenzen zwischen beiden Feldern produktiv befragen und aufheben.
Die Einführung des MA Tanzwissenschaft rundet somit das Profil und die Stärkung der Tanzwissenschaft ab, die durch die Wiederbesetzung der Professur für Tanzwissenschaft durch Prof. Dr. Yvonne Hardt und die Einführung des Promotionsrechts für Tanzwissenschaft (die erstmalig in Deutschland ist) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ermöglicht wurde. Die Hochschule fördert somit einen der innovativsten und aufstrebenden Wissenschaftsbereiche, denn Tanzwissenschaft wird hier als ein transdisziplinäres Phänomen begriffen. Die analytische Auseinandersetzung mit Körper, Bewegung und Performance tangieren neben ästhe tischen auch Fragen sozialer, naturwissenschaftlicher, medientechnischer und ethischer Art. Der MA-Studiengang bietet damit ein Studium sowohl für jene, die sich für eine wissenschaftliche Karriere qualifizieren möchten (auch über die Bereiche des Tanzes hinaus) und zielt jedoch auch darauf hin, Experten für das weitere Feld des Tanzes auszubilden, das sich selbst immer mehr durch eine stärkere Theoretisierung auszeichnet.

Die Stärkung der Tanzwissenschaft gehört zudem in den Kontext der Profilierung des 2008 etablierten Zentrums für Zeitgenössischen Tanz als ein transdisziplinäres Zentrum für die Erforschung von Tanz. Aufgebaut wird der neue Studiengang hier von Prof. Dr. Yvonne Hardt, die bereits an der Freien Universität Berlin an dem Aufbau eines MA-Studienganges beteiligt war und die nach ihrer Berufung an die University of California, Berkeley nun auch in K öln Tanzwissenschaft und praktische tänzerische und choreografische Arbeit verbindet.

Bewerbung für den MA-Tanzwissenschaft bis zum 01.07.2010 (für das Wintersemester 2010/11) bitte senden an:

Studiensekretariat der Hochschule für Musik und Tanz Köln
MA Tanzwissenschaft
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

Weitere Informationen u.a. zu den Zulassungsbedingungen und Bewerbungsverfahren finden sie unter: http://www.hfmt-koeln.de/studiengaenge/ma/mtanzwissenschaft.html, Interessenten für den MA-Studiengang Tanzwissenschaft oder die Promotion im Fach Tanzwissenschaft können sich auch melden bei: Yvonne.Hardt@hfm-koeln.de.

Wer sich ein Bild von der Arbeit des Studiengangs Tanz machen möchte, sollte sich den Absolventen-Tanzabend endLos nicht entgehen lassen. Am 4. und 5.6. 2010 präsentiert die Absolventenklasse des Zentrums für 
Zeitgenössischen Tanz - ZZT an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Choreografien von In-Jung Jun, Stephanie Thiersch und Volkhard Samuel Guist.

Ort: Studiotheater, Turmstr.3-5, 50733 Köln
Weitere Vorstellungen: Bonn, Theater im Ballsaal: 18.Juni 2010
Düsseldorf, Tanzhaus NRW, im Rahmen des  Formates Now&Next: 8. und 9. Juli 2010
Mehr unter: http://www.hfmt-koeln.de/studiengaenge/ba/tanz.html

»no ballet«


Liebe TänzerInnen und ChoreographInnen!

In den letzten vier Jahren hat sich »no ballet« mit insgesamt fast 1000 Bewerbungen aus über 50 Nationen sogar weltweit zur festen Größe der internationalen Tanzszene entwickelt. Jeweils drei aufregende und spannende Tage lang erfüllten um die 100 TänzerInnen und ChoreographInnen das Theater im Pfalzbau mit Leben, Schweiß und Leidenschaft und boten dem Publikum, den Juroren und den Medien Modernen Tanz auf höchstem Niveau.

Darum veranstaltet das Theater im Pfalzbau vom 07. bis 09. Oktober 2010, erneut nach der Idee und dem künstlerischen Konzept der Choreographin Juliane Rößler, nun den 5. Internationalen Choreographie-Wettbewerb Ludwigshafen 2010 »no ballet«.

In der Anlage finden Sie alle Informationen (Künstlerisches Konzept, Teilnahmebedingungen, Anmeldeformular) für diesen in dieser Form europaweit einmaligen Internationalen Choreographie-Wettbewerb für modernen und zeitgenössischen Tanz. Weitere Informationen und Downloads finden Sie unter www.no-ballet.com.

Wir würden uns freuen, wenn »no ballet« Ihr Interesse  geweckt haben sollte und Sie sich dafür bewerben wollen und sind jetzt schon gespannt auf Ihre Choreographie!

Anmeldeschluss ist der 18.07.2010.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Juliane Rößler (Idee und künstlerisches Konzept) und Ellen Kokaras (Organisation)

www.no-ballet.com backoffice:
Ellen-T. Kokaras
Schloßgartenallee 50
D - 19061 Schwerin
ellen.kokaras@no-ballet.com
www.no-ballet.com
www.theater-im-pfalzbau.de

 

EINLADUNG
an alle Tänzerinnen und Tänzer, Choreografinnen und Choreografen  

Trotz Wirtschaftskrise, Kürzungen der Kulturetats in vielen Städten und Kommunen, drohender Schließung mehrerer Theaterhäuser in der Republik gibt es einen Lichtblick:

TANZHAUS KÖLN !
Die Stadt Köln hat beschlossen, ein Tanzhaus zu etablieren und zu unterhalten. Ähnlich den Häusern in Düsseldorf und Essen soll die Tanzszene in und aus Köln einen festen Ort erhalten. Er soll als Spielstätte, Proberaum, Unterrichtsmöglichkeit und vor allem als Treff- und Agitationspunkt eine Heimat für den Tanz in Köln bieten.  Mit der Anmietung von zwei Hallen auf dem E-Werksgelände in Köln-Mülheim, Schanzenstraße, einem exklusiven Standort, eingebunden in das Kultur- und Medien-Ensemble von Germany`s Next Top Model über Harald Schmidt bis zur Ausweich-Oper Palladium, hat das Kulturamt vergangenes Jahr Räumlichkeiten festgelegt, die zur Zeit von Architekten untersucht werden, um die erforderlichen Umbaumaßnahmen und entsprechenden Kosten zu ermitteln.

Der Interimsbetrieb des Tanzhauses, der zunächst bis zum Sommer 2010 angesetzt ist, ermöglicht, die Räumlichkeiten bereits jetzt für den Tanz zu nutzen und den Aufbau des Tanzhauses transparent zu machen, sowohl für das Publikum als auch für die Tanzschaffenden selbst.

TANZ AUS KÖLN !
Das Kulturamt hat raum13 die Federführung für die Interimsnutzung übertragen. Erste Kooperationen haben wir mit MichalDouglas Kollektiv, Bodytalk, 687 Performance, Elisabeth Clarke-Harsters, Ruben Reniers, TKO Theater (Nada Kokotovic), Karlita Funk vereinbart und viele weitere sollen folgen.  

Unser Konzept sieht die Realisierung eines Interimsspielbetriebs unter Beteiligung möglichst vieler Kölner Choreografen/innen vor. Es ist darauf angelegt, das künstlerische Potential der Kölner Szene und auch das Potential des Ortes hervorzuheben.

Wir sehen in dieser Zeit für das Tanzhaus eine dreigliedrige Nutzung vor, die eine Einbeziehung der gesamten Kölner Tanzszene ermöglicht, die hier produzieren und auch präsentieren kann: 

1.  
  Die Factory soll Anlaufstelle für alle Tanzinteressierten werden, für Künstler, Choreografen und Publikum gleichermaßen.  Die Factory wird das Experimentierfeld des Tanzhauses sein und zugleich den Pool der kreativen Tanzszene bilden. Es ist ein regelmäßiges Programm geplant, das offene Profi-Trainings, Jam-Sessions, Diskussions-, Film- und Themenabende, Treff- und Austauschmöglichkeiten u.v.a.m. für die Tanzszene umfasst.  

2.   
Eröffnungsveranstaltung für die Tanzhausbühne wird am zweiten Maiwochenende der bereits zum zweiten Mal von raum13 initiierte und veranstaltete ALLES WAS TANZT Gipfel Köln sein, bei dem die ganze Vielfalt des Tanzes gezeigt wird. Alle Tänzerinnen und Tänzer sind eingeladen, ihre Art des Tanzes auf einer gemeinsamen Bühne vorzustellen und „Neugierde auf mehr“  zu wecken. Unterstützt und im Netz „verewigt“ wird der Gipfel mit der Homepage alleswastanzt.de, auf der alle interessierten Tänzerinnen und Tänzer aus Köln und neuerdings auch aus Bonn mit einem Portrait vorgestellt werden.
Anmeldung für den Tanzgipfel über www.alleswastanzt.de Menüpunkt JETZT MITMACHEN!

3.   
Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung findet bis Mitte Juli ein Aufführungsreihe statt, mit dem die verschiedensten Akteure der Kölner Tanzszene mit überwiegend neuen Produktionen die Einführung des Kölner Tanzhauses feiern und dem Publikum wieder Tanz in Köln an einem ihm eigenen Ort zeigen sollen.

Der Startschuss für die Factory Phase des Kölner Tanzhaus fällt bereits am 1. März 2010.  Wir möchten alle herzlich einladen und bitten, Eure Ideen für die Factory und der Aufführungsreihe bis 10. Februar 2010 an Anja Kolacek anjakolacek@raum13.com mitzuteilen.   

Die Stadt Köln stellt die Hallen miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Die Frage der zusätzlichen Finanzierung von Versicherungen, Gebäudefacilities, gemeinsamer organisatorischer, werblicher und Pressearbeiten, um nur einige zu nennen, ist noch nicht geklärt.

Wir haben ca. 4 Wochen Zeit, die Nutzung des Hauses durch technische und Bühnenausstattung, Schwingbodenverlegung u. ä. vorzubereiten und die Zulassung als Arbeitsstätte einzuholen. Da für diese Arbeiten keine Mittel zur Verfügung gestellt werden, müssen Leihvereinbarungen mit befreundeten Bühnen, Kontakte mit anderen Ausstattern und mit Sponsoren gesucht und eingegangen werden. Derartige Vorgänge benötigen mehr Zeit, als z.B. Scheinwerfer einfach zu kaufen. Auch die Montage in der über 6 Meter hohen Halle ist ohne dort vorhandenes Equipment nicht in wenigen Tagen zu leisten, zumal selbstverständlich sämtliche Sicherheitsvorschriften einzuhalten sind.

Für die Aufführungen, mit denen wir ab Mai das Haus auch über die Tanzschaffenden hinaus bekannt machen möchten, benötigen wir mindestens 2 volle Monate Proben- und Produktionszeiten. Die Halle erlaubt in ihrem jetzigen Zustand maximal zwei parallel stattfindende Trainings oder Proben, so dass eine Nutzung durch mehrere Kompanien nicht in kürzerer Zeit zu gewährleisten ist. Auch die Zulassung als Versammlungsstätte benötigt einen zeitlichen Vorlauf.

Ein Aufführungsreihe der Kölner Szene, aber selbst einzelne Aufführungen müssen mit Pressearbeit vorbereitet werden, da sonst, zumal in einem nicht bekannten Haus in Mülheim, kein Publikum zu erwarten ist. Die Monatsmagazine benötigen die entsprechenden Informationen eineinhalb Monate vor Termin, d.h. Mitte März 2010 muss der Veranstaltungskalender des Interim-Tanzhauses erstellt sein.


Wenn wir zusammenhalten und der Politik zeigen, dass wir da sind und laut sind und für den Erhalt unserer Kultur kämpfen, werden wir Vieles erreichen!

Wer die Hallen noch nicht gesehen hat, bitte Besichtigungstermin mit uns vereinbaren.

Beste Grüße
Anja Kolacek und Marc Leßle
raum13 Theater Fraktion Köln
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An daCi- Mitglieder,

interessante Neuigkeiten und Informationen im Anhang zu folgenden Punkten:
-   Neues daCi Design
-   Jahrestreffen 2010 in Berlin, 7.-9. Mai
-   WTT 2010
-   3.daCi Festival 2011 in Dresden in der Palucca Schule
-   daCi internationale Konferenz 2012
-   Neue internationale daCi Webseite
-   Mitgliederbeiträge 2010

daCi INfoMail Dezember09